Was ist denn nun ein BarCamp?

 

Eins vorweg: Ein Barcamp ist einfach genial! Das Veranstaltungsformat Barcamp (häufig auch BarCampUnkonferenzAd-hoc-Nicht-Konferenz) ist eine offene Tagung mit offenen Workshops. Hier findet Wissensaustausch auf Augenhöhe statt. Die Teilnehmenden schlagen ihre eigenen Themen vor, zu denen sie ihr Wissen teilen, erweitern oder austauschen möchten. So entwickeln sie das Programm selbst und gestalten den weiteren Verlauf. In den einzelnen Sessions (Programmpunkten) können Ideen vorgestellt, Impulse gegeben, Fragen gestellt und das Netzwerk erweitert werden. Dies kann in Form von Workshops, Arbeitskreisen, Diskussionen oder Gesprächen mit Teilnehmenden und Kollegen etc. erfolgen.

Nach einer knackigen Vorstellungsrunde (wir wollen ja alle wissen, mit wem wir den Tag verbringen und wen wir auf jeden Fall kennenlernen wollen) darf jeder seine Session vorschlagen. Finden sich genügend Interessierte, wird das Thema auf eine Karte geschrieben und an der Sessionwand angebracht. Eine Session dauert 35 Minuten, danach geht es weiter zur nächsten, meist in einen anderen Raum. Beachtet dabei: Es gilt das Gesetz der Freiheit und Füße 🙂 Ihr könnt ganz einfach zwischen den parallel laufenden Sessions wechseln. Bei mindestens drei Räumen und einem ganzen Barcamp-Tag kommen so einige Sessions und sehr viel Input zusammen!

 

Übrigens: Auf BarCamps gilt das (temporäre) DU. Und es gilt das Motto „DU bist das BARCAMP!“